Schäden durch Siebenschläfer unter dem Dach

Darstellung von Einstiegsmöglichkeiten für Siebenschläfer an einem HausSiebenschläfer haben wie alle Nagetiere einen starken Nagetrieb. Durch diesen können sie große Materialschäden z. B. in Dämmungen anrichten. Auch Tiernahrung oder Lebensmittel (bevorzugt Obst) sind ein gefundenes Fressen und sollten daher immer gut verschlossen gelagert werden. Zusätzlich verschmutzen sie mit ihrem Kot und Urin auch Lebensmittel und ihre Aufenthaltsräume unter dem Dach oder in Häusern, in denen sie sich eingenistet haben. Flecken im Deckenbereich könnten vom Siebenschläfer Urin stammen. Schlimmstenfalls kann nach dem Benagen von Folien oder der Dachisolierung Regenwasser in die Dämmung oder in den Innenbereich eindringen. Werden solche Schäden nicht schnell behoben, können als Folge Schimmel in durchnässten Wänden oder Pilze bzw. Schwämme in dem Holz der nassen Dachkonstruktion auftreten.

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Ohne Siebenschläfer lebt es sich ruhiger.

Für Hausbewohner ist der fürchterliche Krach, den Siebenschläfer jede Nacht erzeugen, das am schnellsten wahrgenommene Übel und daher gelten Siebenschläfer eher als Lästlinge und nicht als Schädlinge. (Wie Siebenschläfer leben – mehr Informationen) Sollten Siebenschläfer ins Haus oder in den Dachstuhl eingezogen sein, ist es das Beste sie aus dem Haus oder von dem Dachboden zu vertreiben. Denn solange das Nahrungsangebot in der Umgebung (Obstgärten) ausreichend ist, wird sich die Siebenschläfer-Population, in einem vor natürlichen Feinden der Siebenschläfer schützenden Gebäude, stetig vergrößern. (Siebenschläfer abwehren oder vertreiben – mehr Informationen)

Siebenschläfer aus Gebäuden fernhalten, Eindringen verhindern.

Das Eindringen von Siebenschläfern in Gebäude unters Dach oder unter die Dachschräge kann zwar nie ganz ausgeschlossen werden, aber man kann Siebenschläfern das Eindringen ins Gebäude zumindest erschweren. Im Wesentlichen sind das Maßnahmen, die auch Ratten, Mäusen und Mardern das Eindringen in Gebäude erschweren:

  • Kletterpflanzen an der Fassade mindestens 1 m unter dem Dach abschneiden, um ein Eindringen in den Dachstock zu verhindern
  • den Dachstock/Dachbereich rundherum vollständig abdichtenKatze fängt einen Siebenschläfer
  • Türen immer dicht verschließen
  • Kellerfenster möglichst engmaschig (max. 5 mm Maschenweite) vergittern
  • vorgehängte Fassaden im unteren Gebäudebereich mittels Lochblechen vollständig schließen
  • Kaminöffnungen, ähnlich der Kellerfenster engmaschig vergittern

(Weitere Tipps gegen Siebenschläfer)

Vermieter sollten rechtzeitig vorsorgen.

Als Vermieter steht man in der Pflicht für Abhilfe zu sorgen. Werden Mieter immer wieder von Siebenschläfern geplagt, mindert das den Gebrauchswert einer Mietwohnung oder eines gemieteten Hauses erheblich und als Folge könnte der Mieter die Miete kürzen. (Siebenschläfer vertreiben – Kosteninformationen)

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